(English version) Da ich schon erklärt habe, wie man eine Mauer und einen Turm bauen kann, muss auch irgendwann die Seite der Belagerer dran sein. Als erstes will ich mit dem am einfachsten zu bauenden Gerät anfangen, nämlich der Sturmleiter.
Um die Sturmleiter zu bauen braucht man ein Holz der Querschnittsfläche 3x3 mm, ich habe hier Balsaholz benutzt. Für eine Leiter braucht man 72 cm. Das Holz wird nun zurechtgeschnitten. 2 lange Teilen der Länge 18 cm und 9 kurze Teile der Länge 4 cm. Nun wird auf den langen Teilen an den Positionen 1,3,5,... cm markiert, danach werden die kurzen Teile drauf geklebt. Damit ist die Leiter eigentlich schon fertig, man kann diese nun noch mit brauntönen anmalen (Wasserfarben sind gut geeignet, da man die Holzstruktur immer noch durchsieht).
Eine Sammlung von meinen Projekten aus den Bereichen Physik, Elektronik, Informatik und sogar ein bisschen Botanik. Dieser Blog soll einerseits Hilfestellung bei Problemen geben aber andererseits auch als Anregung für weitere Projekte dienen. Falls es zu einem Thema Fragen oder Anregungen gibt: Einfach schnell einen Kommentar schreiben oder das Kontaktformular rechts unten benutzen, ich beantworte das normalerweise innerhalb von einem Tag.
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Sonntag, 2. November 2014
Tabletop Gelände - Hügel
(English version) Mit diesem Post will ich ein paar neue Geländeplatten vorstellen: Hügel. Wie alle meine Geländeplatten baue ich die Hügel aus Styropor. Als Grundlage dafür dient die Basisplatte aus Holz mit den Füßen, auf diese wird dann der Rest aufgeklebt.
Ich habe die Höhe der Hügel als 5 cm festgelegt, das passt meiner Meinung nach ziemlich gut zu den 28 mm Modellen. Kommen wir nun zur Kante zwischen zwei Hügeln. Diese muss ja an allen Hügelecken und -Kanten gleich sein, dass man das Gelände beliebig kombinieren kann. Ich baue die Hügel aus 5 Platten mit je 1 cm Dicke auf, welche 8, 9, 10, 11 und 12 cm breit sind. Schematisch sieht das so aus:
Nun kann man daraus die ersten Grundformen bauen: Ecken und Kanten. Für eine Ecke braucht man 5 Teile der Größen 12x12, 11x11, 10x10, 9x9, 8x8. Diese werden an einer Ecke bündig übereinander geklebt.
Das sieht jetzt zwar schon nach einem Hügel aus, allerdings kann man das noch weiter verbessern. Da ich Styropor benutze kann man hier einfach Stücke rausreißen, das hinterlässt dann eine felsige zerklüftete Struktur.
Nun muss der Hügel nur noch angemalt werden: Die Ebenen braun, die Hügelkanten grau. Über alles Graue dann noch mit weiß trockenbürsten, alles Braune begrasen und schon hat man einen wunderschönen Hügel:
Ich persönlich würde empfehlen, mehr Styropor rauszureißen als hier im Bild dargestellt ist (das war mein erster Test, daher ist der Hügel noch nicht so schön). Man kann nun weitere Hügelteile bauen wie z.B. Kanten (wie im Bild oben) oder auch innere Ecken:
Die Hochebene ist einfach ein 6 cm dicker Block Styropor auf eine Holz-Grundplatte geklebt.
Ich habe die Höhe der Hügel als 5 cm festgelegt, das passt meiner Meinung nach ziemlich gut zu den 28 mm Modellen. Kommen wir nun zur Kante zwischen zwei Hügeln. Diese muss ja an allen Hügelecken und -Kanten gleich sein, dass man das Gelände beliebig kombinieren kann. Ich baue die Hügel aus 5 Platten mit je 1 cm Dicke auf, welche 8, 9, 10, 11 und 12 cm breit sind. Schematisch sieht das so aus:
Nun kann man daraus die ersten Grundformen bauen: Ecken und Kanten. Für eine Ecke braucht man 5 Teile der Größen 12x12, 11x11, 10x10, 9x9, 8x8. Diese werden an einer Ecke bündig übereinander geklebt.
Das sieht jetzt zwar schon nach einem Hügel aus, allerdings kann man das noch weiter verbessern. Da ich Styropor benutze kann man hier einfach Stücke rausreißen, das hinterlässt dann eine felsige zerklüftete Struktur.
Nun muss der Hügel nur noch angemalt werden: Die Ebenen braun, die Hügelkanten grau. Über alles Graue dann noch mit weiß trockenbürsten, alles Braune begrasen und schon hat man einen wunderschönen Hügel:
Ich persönlich würde empfehlen, mehr Styropor rauszureißen als hier im Bild dargestellt ist (das war mein erster Test, daher ist der Hügel noch nicht so schön). Man kann nun weitere Hügelteile bauen wie z.B. Kanten (wie im Bild oben) oder auch innere Ecken:
Die Hochebene ist einfach ein 6 cm dicker Block Styropor auf eine Holz-Grundplatte geklebt.
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Tabletop Gelände - die Burg Teil II: Turm
(English version) Grundsätzlich gibt es 3 Teile, welche jede Burg haben muss: Mauern, Türme und mindestens ein Tor. Kommen wir also zum zweiten Teil, dem Turm.
Zuerst wieder zum konzeptionellen: Der Turm soll an beiden Seiten mit der Mauer verbunden sein. Außerdem habe ich mich bei der Grundfläche des Turmes auf 12x12 cm festgelegt. Das heißt dass an jeder Seite des Turmes noch 4 cm Mauer sein müssen.
Den Turm habe ich aus drei 6 cm dicken Styropor-Platten hergestellt, diese sind auf 12x12 cm zugeschnitten und dann übereinander gestapelt.
Als nächstes werden nun die kleinen Mauerstücke an der Seite gebaut. Dazu werden zwei 12x4 cm große Blöcke aus dem 6 cm dicken Styropor geschnitten. Als letzten Arbeitsschritt wird nun noch die Plattform oben gebaut: Eine 14x14 cm große Platte aus 1 cm dickem Styropor, welche mit Zinnen (wie bei der Mauer) bestückt wird. Ich habe 2 Teile der Länge 14 cm und 2 Teile der Länge 12 cm kombiniert um die Zinnen wie unten abgebildet herzustellen. Außerdem braucht es noch kleine Zinnen für die seitlichen Mauerstücke, diese sind einfach 4 cm breit und so gebaut, dass sie mit dem Mauer-Stück zusammen passen.
Anschließend muss der Turm noch angemalt werden, dies funktioniert analog zur Vorgehensweise im Post zur Mauer.
Zuerst wieder zum konzeptionellen: Der Turm soll an beiden Seiten mit der Mauer verbunden sein. Außerdem habe ich mich bei der Grundfläche des Turmes auf 12x12 cm festgelegt. Das heißt dass an jeder Seite des Turmes noch 4 cm Mauer sein müssen.
Den Turm habe ich aus drei 6 cm dicken Styropor-Platten hergestellt, diese sind auf 12x12 cm zugeschnitten und dann übereinander gestapelt.
Als nächstes werden nun die kleinen Mauerstücke an der Seite gebaut. Dazu werden zwei 12x4 cm große Blöcke aus dem 6 cm dicken Styropor geschnitten. Als letzten Arbeitsschritt wird nun noch die Plattform oben gebaut: Eine 14x14 cm große Platte aus 1 cm dickem Styropor, welche mit Zinnen (wie bei der Mauer) bestückt wird. Ich habe 2 Teile der Länge 14 cm und 2 Teile der Länge 12 cm kombiniert um die Zinnen wie unten abgebildet herzustellen. Außerdem braucht es noch kleine Zinnen für die seitlichen Mauerstücke, diese sind einfach 4 cm breit und so gebaut, dass sie mit dem Mauer-Stück zusammen passen.
Anschließend muss der Turm noch angemalt werden, dies funktioniert analog zur Vorgehensweise im Post zur Mauer.
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Tabletop Gelände - die Burg Teil I: Mauer
(English version) Belagerungen fand ich schon immer sehr interessant, daher muss es also auch Burgen in meinem Gelände geben. Zuerst will ich nun also mit dem einfachsten Teil der Burg anfangen, dem geraden Mauerstück.
Zuerst muss man sich überlegen, wie die unterschiedlichen Elemente zusammenpassen sollen. Meine Planung war die folgende:
Man sieht links wie die Zinnen aussehen sollen, sodass an einer Verbindungsstelle immer zwei 1 cm breite hohe Teile aufeinander treffen und so ein "normales" 2 cm breites hohes Teil formen:
Die Mauer habe ich aus Styropor gebaut, einmal 6 cm Dicke für den Mauerkörper und dann noch 1 cm Dicke für die Zinnen. All das wird dann zusammen geklebt und angemalt und sieht dann folgendermaßen aus. Vor dem Anmalen:
Die erste Schicht Farbe - ich benutze hier Voll- und Abtönfarbe von Obi (gibt es 0,5 l für 6 Euro, damit sollte man eigentlich eine komplette Burg anmalen können).
Als nächstes wird noch mit weißer Farbe trockengebürstet. Dazu wird einfach der Pinsel in sehr wenig weiße Farbe getaucht, welche dann auf einem Stück Papier größtenteils wieder abgestreift wird. Nun nimmt man den trockenen Pinsel und bürstet über die graue Farbe - das Ergebnis kann man hier sehen:
Ich finde, dass die Struktur vom Styropor (welche durch das Trockenbürsten gut zur Geltung kommt) die Mauer ziemlich gut aussehen lässt. Alternativ kann man auch Styrodur (auch bekannt als XPS) benutzen, dieses hat eine glatte Oberfläche und lässt sich leichter schneiden. Will man nun eine Struktur haben, muss man diese selber reinritzen. Das kann am Ende besser aussehen als beim Styropor ist jedoch teurer und mit mehr Aufwand verbunden.
Zuerst muss man sich überlegen, wie die unterschiedlichen Elemente zusammenpassen sollen. Meine Planung war die folgende:
Man sieht links wie die Zinnen aussehen sollen, sodass an einer Verbindungsstelle immer zwei 1 cm breite hohe Teile aufeinander treffen und so ein "normales" 2 cm breites hohes Teil formen:
Die Mauer habe ich aus Styropor gebaut, einmal 6 cm Dicke für den Mauerkörper und dann noch 1 cm Dicke für die Zinnen. All das wird dann zusammen geklebt und angemalt und sieht dann folgendermaßen aus. Vor dem Anmalen:
Die erste Schicht Farbe - ich benutze hier Voll- und Abtönfarbe von Obi (gibt es 0,5 l für 6 Euro, damit sollte man eigentlich eine komplette Burg anmalen können).
Als nächstes wird noch mit weißer Farbe trockengebürstet. Dazu wird einfach der Pinsel in sehr wenig weiße Farbe getaucht, welche dann auf einem Stück Papier größtenteils wieder abgestreift wird. Nun nimmt man den trockenen Pinsel und bürstet über die graue Farbe - das Ergebnis kann man hier sehen:
Ich finde, dass die Struktur vom Styropor (welche durch das Trockenbürsten gut zur Geltung kommt) die Mauer ziemlich gut aussehen lässt. Alternativ kann man auch Styrodur (auch bekannt als XPS) benutzen, dieses hat eine glatte Oberfläche und lässt sich leichter schneiden. Will man nun eine Struktur haben, muss man diese selber reinritzen. Das kann am Ende besser aussehen als beim Styropor ist jedoch teurer und mit mehr Aufwand verbunden.
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Tabletop Gelände - ein See
(English version) Einen See zu bauen ist nicht schwer. Zuerst wird eine normale Gelände-Platte gebaut. Danach zeichnet man sich den See auf:
Danach fängt man an, den See aus dem Styropor zu schneiden/reißen:
Nun wird die Platte braun angemalt. Anschließend der See blau. Für ein besseres optisches Ergebnis wird noch Sand an den Rand hinzugefügt:
Zum Schluss noch Gras:
Und wenn man Lust hat kann man noch etwas Islandmoos drauf verteilen:
Danach fängt man an, den See aus dem Styropor zu schneiden/reißen:
Nun wird die Platte braun angemalt. Anschließend der See blau. Für ein besseres optisches Ergebnis wird noch Sand an den Rand hinzugefügt:
Zum Schluss noch Gras:
Und wenn man Lust hat kann man noch etwas Islandmoos drauf verteilen:
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Tabletop Gelände - die erste Platte
(English version) Wollen wir nun zu der ersten und einfachsten Platte kommen: Grasland. Die Platte sieht so aus:
Sie besteht aus einer 10 mm dicken MDF-Platte und darüber einer 10 mm dicken Styropor-Platte (Dadurch ist es möglich, Strukturen, welche bis zu 1 cm tiefer als die Basis-Höhe sind zu bauen). Ganz oben ist dann eine Schicht Gras drauf. Gras gibt es z.B. billig bei ebay. Um das Gras an der Platte festzumachen verwende ich ein 1:1 Gemisch aus Ponal Holzleim und Wasser. Dadurch kann man den Leim schön über die Fläche verteilen ohne dass der Leim trocknet bevor man überhaupt alles eingeschmiert hat. Als Farbe würde ich Voll- bzw. Abtönfarbe benutzen, diese gibt es in großen Mengen für wenig Geld. Alternativ Spraydosen (Nussbraun), diese kosten jedoch recht viel.
Damit hat man schon eine vernünftige Geländeplatte. Ein Problem was es allerdings noch gibt ist das Halten auf dem Tisch. Benutzt man die Platten nun so, verrutschen sie und es entstehen Lücken. Daher habe ich mir ein möglichst simpletes Prinzip überlegt, sodass die Platten ineinander einrasten. An der Unterseite der Platten gibt es in jeder Ecke ein Dreieck aus Holz was herausschaut, ebenso gibt es eine Einkerbung, welche dann einrastet. Das einzelne Teil sieht so aus:
Ich benutze dafür eine Holz-Latte mit den Maßen 20x10 mm welche ich zu Stücken der Länge 4 und 2 cm zurechtschneide. Das lange Stück kommt mit der langen Seite an eine Diagonale der Platte sodass seine Ecke mit der Ecke der Platte übereinstimmt. Das kurze Stück wird dann auf die andere Seite der Diagonalen geklebt, sodass seine andere Ecke mit der Kante der Platte übereinstimmt.
Wenn zwei Platten nebeneinander liegen sieht das so aus:
Bzw. bei 4:
Als nächstes ist nun noch geplant, kleine Magnete unten an die Platte anzubringen, sodass die Platten sich nicht von alleine auseinander bewegen bzw. sich sogar zusammenziehen und dann perfekt passen. Bei den Magneten warte ich noch auf die Bestellung, wenn diese da ist werde ich weiter darüber berichten.
Hat man erstmal 3 Platten konstruiert ist das anbringen der Hölzer an der Unterseite total einfach: Man legt 3 fertige Platten L-förmig aneinander und legt eine rohe Holz-Platte dazu. Danach klebt man einfach die Hölzer so fest, dass sie exakt in die anderen reinpassen.
Sie besteht aus einer 10 mm dicken MDF-Platte und darüber einer 10 mm dicken Styropor-Platte (Dadurch ist es möglich, Strukturen, welche bis zu 1 cm tiefer als die Basis-Höhe sind zu bauen). Ganz oben ist dann eine Schicht Gras drauf. Gras gibt es z.B. billig bei ebay. Um das Gras an der Platte festzumachen verwende ich ein 1:1 Gemisch aus Ponal Holzleim und Wasser. Dadurch kann man den Leim schön über die Fläche verteilen ohne dass der Leim trocknet bevor man überhaupt alles eingeschmiert hat. Als Farbe würde ich Voll- bzw. Abtönfarbe benutzen, diese gibt es in großen Mengen für wenig Geld. Alternativ Spraydosen (Nussbraun), diese kosten jedoch recht viel.
Damit hat man schon eine vernünftige Geländeplatte. Ein Problem was es allerdings noch gibt ist das Halten auf dem Tisch. Benutzt man die Platten nun so, verrutschen sie und es entstehen Lücken. Daher habe ich mir ein möglichst simpletes Prinzip überlegt, sodass die Platten ineinander einrasten. An der Unterseite der Platten gibt es in jeder Ecke ein Dreieck aus Holz was herausschaut, ebenso gibt es eine Einkerbung, welche dann einrastet. Das einzelne Teil sieht so aus:
Ich benutze dafür eine Holz-Latte mit den Maßen 20x10 mm welche ich zu Stücken der Länge 4 und 2 cm zurechtschneide. Das lange Stück kommt mit der langen Seite an eine Diagonale der Platte sodass seine Ecke mit der Ecke der Platte übereinstimmt. Das kurze Stück wird dann auf die andere Seite der Diagonalen geklebt, sodass seine andere Ecke mit der Kante der Platte übereinstimmt.
Wenn zwei Platten nebeneinander liegen sieht das so aus:
Bzw. bei 4:
Als nächstes ist nun noch geplant, kleine Magnete unten an die Platte anzubringen, sodass die Platten sich nicht von alleine auseinander bewegen bzw. sich sogar zusammenziehen und dann perfekt passen. Bei den Magneten warte ich noch auf die Bestellung, wenn diese da ist werde ich weiter darüber berichten.
Hat man erstmal 3 Platten konstruiert ist das anbringen der Hölzer an der Unterseite total einfach: Man legt 3 fertige Platten L-förmig aneinander und legt eine rohe Holz-Platte dazu. Danach klebt man einfach die Hölzer so fest, dass sie exakt in die anderen reinpassen.
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Tabletop Gelände - Die Grundlagen
(English version) Für Tabletop-Spiele braucht man nicht zwingend ein Gelände. Normalerweise tut es ein Teppich oder Tisch auch schon. Das funktioniert ganz ok, sieht aber nicht so schön aus und taktische Tiefe, z.B. durch Hindernisse, Hügel, Flüsse und weiteres ist dann auch nicht gegeben.
Um das Optische etwas zu verbessern kann man nun z.B. zu der preisgünstigen Variante einer Spielmatte übergehen. Spielmatten gibt es in verschiedenen Ausführungen, manche mit Gras, andere eher im Wüsten-Look. Alternativ kann man auch einfach ein großes grünes Stück Filz-Stoff benutzen. Für die taktische Tiefe gibt es Geländeteile, welche einfach auf die Matte gestellt werden (z.B. Hügel oder Wälder).
Um nun noch eine Stufe höher zu steigen kann man sich überlegen, das komplette Gelände aus einem Guss zu bauen. Für jemanden der viel Platz hat ist das sicherlich akzeptabel, ansonsten stellt sich die Frage wohin man eine 1,2x1,8 m große Platte hinstellen soll (die auch noch eine unebene und empfindliche Oberfläche hat).
Das Optimale sind nun modulare Spieltische. Diese gibt es von viele Firmen wie z.B. Ziterdes, Citadel oder Kallistra.
Die Geländeteile von Ziterdes oder Citadel sind ziemlich ähnlich, beide bestehen aus 60x60 cm großen Platten, welche auch Hügel beinhalten. Citadel ist dabei deutlich teurer als Ziterdes, beide bieten relativ wenig Vielfalt (es gibt eine Hügelecken, bei Ziterdes auch noch Flüsse, aber mehr nicht), zudem sind die Platten sehr groß, sodass man wenig mögliche Kombinationen hat.
Kallistra finde ich persönlich sehr schön, das Spielfeld besteht aus kleinen Sechsecken, welche dann beliebig miteinander kombiniert werden können (fast wie bei Die Siedler von Catan). Es gibt alle möglichen Teile wie Flüsse, Wege, Brücken, Hügel, Berge und sogar Festungen. Leider ist Kallistra auf den 15 mm Maßstab ausgelegt, das heißt dass man mit 28 mm Figuren auf sehr kleine Türme und Mauerstücke treffen würde. Dies ist auch der einzige Grund, welcher mich davon abgehalten hat, Gelände von Kallistra zu kaufen, wer keine Festungen braucht/will kann also Kallistra-Gelände problemlos für 28 mm benutzen.
Nachdem nun alle verfügbaren Lösungen nicht meinen Anforderungen entsprechen, habe ich mich entschieden, selber Gelände zu bauen. Die Grundidee ähnelt der von Citadel/Ziterdes: Ich benutze Platten, welche modular kombinierbar sind. Allerdings habe ich mich auf eine Kantenlänge von 20 cm festgelegt, um mehr mögliche Kombinationen zu haben. Mein Gelände soll dabei wie das von Kallistra viele verschiedene Aspekte besitzen: Seen, Hügelecken, -Kanten und Hochebenen, Festungen und vielleicht sogar Meer. In den nächsten Posts werde ich erkären wie ich das Gelände gebaut habe bzw. wie man es selber ganz einfach bauen kann (Und dabei auch noch wenig Geld ausgibt). Um einen kleinen Vergleich zu haben möchte ich "Grundpreise" des jeweiligen Geländes vergleichen.
Ziterdes: Eine 60x60 cm Platte (bemalt und ein bisschen Gras drauf) kostet 28 €, wenn man das Set kauft ca. 22 €. Heruntergerechnet auf 20x20 cm sind das 2,4 €.
Citadel: Das Set aus 6 Platten (unbemalt, kein Gras) kostet 230 €, das macht ca. 38 € pro Platte bzw. 4,3 € pro 20x20 cm.
Kallistra: Ein Set aus 21 Platten reicht etwas für 90x120 cm und kostet 50 Pfund, mit Gras 75, was etwa 60/90 € entspricht. Somit kosten hier 20x20 cm etwa 2,2/3,3 €.
Um einen Vergleich mit meinem System zu haben: Für eine 20x20 Platte (Grasland) habe ich ohne Begrasung etwa 85 ct ausgegeben, mit Gras kommt man auf maximal 1 €.
Um jetzt nochmal alles zusammenzufassen: Um einen Tisch mit 180x120 cm abzudecken kostet das Gelände:
Ziterdes: 130 €
Citadel: 230 €
Kallistra: 120/180 €
Selbstbau (mein System): ca. 54 €
Um das Optische etwas zu verbessern kann man nun z.B. zu der preisgünstigen Variante einer Spielmatte übergehen. Spielmatten gibt es in verschiedenen Ausführungen, manche mit Gras, andere eher im Wüsten-Look. Alternativ kann man auch einfach ein großes grünes Stück Filz-Stoff benutzen. Für die taktische Tiefe gibt es Geländeteile, welche einfach auf die Matte gestellt werden (z.B. Hügel oder Wälder).
Um nun noch eine Stufe höher zu steigen kann man sich überlegen, das komplette Gelände aus einem Guss zu bauen. Für jemanden der viel Platz hat ist das sicherlich akzeptabel, ansonsten stellt sich die Frage wohin man eine 1,2x1,8 m große Platte hinstellen soll (die auch noch eine unebene und empfindliche Oberfläche hat).
Das Optimale sind nun modulare Spieltische. Diese gibt es von viele Firmen wie z.B. Ziterdes, Citadel oder Kallistra.
Die Geländeteile von Ziterdes oder Citadel sind ziemlich ähnlich, beide bestehen aus 60x60 cm großen Platten, welche auch Hügel beinhalten. Citadel ist dabei deutlich teurer als Ziterdes, beide bieten relativ wenig Vielfalt (es gibt eine Hügelecken, bei Ziterdes auch noch Flüsse, aber mehr nicht), zudem sind die Platten sehr groß, sodass man wenig mögliche Kombinationen hat.
Kallistra finde ich persönlich sehr schön, das Spielfeld besteht aus kleinen Sechsecken, welche dann beliebig miteinander kombiniert werden können (fast wie bei Die Siedler von Catan). Es gibt alle möglichen Teile wie Flüsse, Wege, Brücken, Hügel, Berge und sogar Festungen. Leider ist Kallistra auf den 15 mm Maßstab ausgelegt, das heißt dass man mit 28 mm Figuren auf sehr kleine Türme und Mauerstücke treffen würde. Dies ist auch der einzige Grund, welcher mich davon abgehalten hat, Gelände von Kallistra zu kaufen, wer keine Festungen braucht/will kann also Kallistra-Gelände problemlos für 28 mm benutzen.
Nachdem nun alle verfügbaren Lösungen nicht meinen Anforderungen entsprechen, habe ich mich entschieden, selber Gelände zu bauen. Die Grundidee ähnelt der von Citadel/Ziterdes: Ich benutze Platten, welche modular kombinierbar sind. Allerdings habe ich mich auf eine Kantenlänge von 20 cm festgelegt, um mehr mögliche Kombinationen zu haben. Mein Gelände soll dabei wie das von Kallistra viele verschiedene Aspekte besitzen: Seen, Hügelecken, -Kanten und Hochebenen, Festungen und vielleicht sogar Meer. In den nächsten Posts werde ich erkären wie ich das Gelände gebaut habe bzw. wie man es selber ganz einfach bauen kann (Und dabei auch noch wenig Geld ausgibt). Um einen kleinen Vergleich zu haben möchte ich "Grundpreise" des jeweiligen Geländes vergleichen.
Ziterdes: Eine 60x60 cm Platte (bemalt und ein bisschen Gras drauf) kostet 28 €, wenn man das Set kauft ca. 22 €. Heruntergerechnet auf 20x20 cm sind das 2,4 €.
Citadel: Das Set aus 6 Platten (unbemalt, kein Gras) kostet 230 €, das macht ca. 38 € pro Platte bzw. 4,3 € pro 20x20 cm.
Kallistra: Ein Set aus 21 Platten reicht etwas für 90x120 cm und kostet 50 Pfund, mit Gras 75, was etwa 60/90 € entspricht. Somit kosten hier 20x20 cm etwa 2,2/3,3 €.
Um einen Vergleich mit meinem System zu haben: Für eine 20x20 Platte (Grasland) habe ich ohne Begrasung etwa 85 ct ausgegeben, mit Gras kommt man auf maximal 1 €.
Um jetzt nochmal alles zusammenzufassen: Um einen Tisch mit 180x120 cm abzudecken kostet das Gelände:
Ziterdes: 130 €
Citadel: 230 €
Kallistra: 120/180 €
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